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jüdische Gene in Palästina

Im Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung „Deutschland schafft sich ab” von Herrn Thilo Sarrazin am 30. August 2010 gab es eine Diskussion über „jüdische Gene“. Offensichtlich gibt es darüber verschiedene Meinungen und viele wissenschaftliche Erkenntnisse mit unterschiedlichen Interpretationen.
Eigentlich ist historisch gesehen nur gesichert, das die im Irak lebenden Juden direkt von der jüdischen Bevölkerung abstammen. Desgleichen die Bevölkerung im heutigen Palästina. Deren Vorfahren wurden nicht von den Römern vertrieben, sonst hätte der sogenannte Jerusalemer oder auch palästinische Talmud nicht aufgezeichnet werden können. Entstanden und gelehrt etwa im dritten und vierten nachchristlichen Jahrhundert. Es gab auch keine Völkerwanderung wie in Europa.
Im Heiligen Land lebte eine große jüdische Population als diese 638 n. Chr. endgültig von den Arabern erobert wurde. Eine Zäsur war da wohl kurz vorher die gewaltsame Taufe von Juden durch den Oströmischen (Βασιλεία τῶν Ῥωμαίων) Kaiser (βασιλέως) Heraklios im Jahre 634.
Die jüdische Bevölkerung im Heiligen Land nahm dann in der Folge überwiegend den neuen islamischen Glauben an. Nicht umsonst publizierten dies die ersten Staatspräsidenten Israels in verschiedenen Schriften. Siehe weiter unten.
Die Diasporajuden in Europa und Nordafrika sind Nachkommen der dort zum jüdischen Glauben übergetretenen Bevölkerung. In Nordafrika gab es ein großes jüdisches Berberreich das erst nach verlustreichen Kämpfen von den Arabern erobert wurde. Diese Berber fielen dann zusammen mit den Arabern in Spanien ein.
Auf der italienischen Halbinsel im antiken Rom wurde eifrig missioniert und diese Proselyten mußten sich später auch nicht am römischen Kaiserkult beteiligen, im Gegensatz zu den Christen.
Später vermischten sich diese Juden in Mitteleuropa stark mit der dortigen einheimischen Bevölkerung. Siehe dazu auch den Artikel im Tagesspiegel vom 17. Juni 2010 http://www.tagesspiegel.de/wissen/abrahams-kinder/1860976.html Das englische Original in Natur: http://www.nature.com/nature/journal/v466/n7303/full/nature09103.html Der vollständige Artikel muss aber bezahlt werden. Auch dieser Artikel im Spiegel vom 13.12.1999 besagt nichts anderes: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15239680.html

Die europäischen Juden sind genetisch jedoch kaum mit den orientalischen Juden und den Palästinensern verwandt, die in gerader Linie von der antiken jüdischen Bevölkerung abstammen. Siehe weiter unten.
Wenn also von einem „jüdischen Gen” der heutigen jüdischen Menschen gesprochen wird, dann handelt es sich wohl eher um ein italisches Gen. Während nur die Palästinenser und die irakischen/syrischen Juden das wirkliche jüdische Gen besitzen. Nicht umsonst es den syrischen Juden strikt verboten sich ehelich mit anderen Juden zu verbinden.

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Nach übereinstimmenden Zeitungsberichten sind die Palästinenser die Nachkommen der ehemaligen jüdischen Bevölkerung des Heiligen Landes.

Deutlich dazu in Le Monde diplomatique Nr. 8652 vom 8.8.2008, Seite 3, 368 Dokumentation, von Schlomo Sand. Aus dem Französischen von Barbara Schaden:
Eine Minderheit unter den Judäern konvertierte im vierten Jahrhundert zum Christentum. Und nach der arabischen Eroberung im siebten Jahrhundert schloss sich die Mehrheit dem Islam an. Das war den meisten zionistischen Denkern durchaus bekannt: Noch 1929, im Jahr des großen Palästinenseraufstands, schreiben darüber Jitzchak Ben Zwi, der 1952 nach Ezer Weizmans Tod Israels zweiter Präsident wurde, und Staatsgründer David Ben Gurion. Beide erwähnen mehrfach, dass die in Palästina ansässigen Bauern die Nachfahren der Bewohner des antiken Judäa seien. (2)
2) Vgl. David Ben Gurion und Jitzchak Ben Zwi, "Eretz Jisroel in fergangenheit un gegenwart", New York 1918, und Jitzchak Ben Zwi, "Unsere Bevölkerung im Land" (auf Hebräisch), Warschau, Exekutivkomitee der Jugendunion und Jüdischer Nationalfonds, 1929. http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/08/08/a0028.text.name,askV1HFl5.n,1

Unter http://www.literatur-des-judentums.de ist der Originaltext in Jiddisch mit Hebräischen Schriftzeichen zu finden: Ben-Guryon, Dawid: Eretz-Jisroel in fergangenheit un gegenwart - Niu-Jork : Poale Tzijon Palestina Komitet, 5668 [1907/08] [erschienen] 1918 - 510 Seiten. Auf Seite 196.

Weitere publizistische Stimmen dazu: http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1346.html aus der jüdischen Zeitung.
http://www.kreuz.net/article.8407.html Katholische Nachrichten.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/171465.die-anderen-unter-uns.html Neues Deutschland.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/966952.html Buchbesprechung Schlomo Sand in der israelischen Tageszeitung Haaretz auf englisch.
Das Buch ist endlich auch auf deutsch bei Propyläen erschienen “Die Erfindung des jüdischen Volkes, Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand” zu 24,95 EUR und enthält weitere Texte von jüdischen Wissenschaftlern des 19. und 20. Jahrhunderts die bestätigen, das die Palästinenser die Nachkommen der ehemaligen jüdischen Bevölkerung sind, (2010)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697365,00.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausderjuedischenwelt/1159907
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=4754:die-j%C3%BCdische-dns-ist-l%C3%A4cherlich-shlomo-sand-%C3%BCber-j%C3%BCdische-genforschung&Itemid=618
http://www.das-parlament.de/2010/20/PolitischesBuch/29786479.html

oder: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Freitag, 23. November 2001, Nr. 273 / Seite 11

Juden und Palästinenser Genetisch verwandt

Jöb. JERUSALEM, 22. November.

Auch wenn Juden aus vielen hundert Ländern und allen Kontinenten heute die israelische Nation bilden, besteht zwischen ihnen doch eine enge genetische Verwandtschaft – wie auch zwischen Juden und Palästinensern. Zu diesem Schluß kommt eine Untersuchung von Arielle Oppenheim von der Hebräischen Universität in Jerusalem, an der auch deutsche und indische Wissenschaftler beteiligt waren. Dabei wurde vor allem das Genmaterial europäischer und orientalischer Juden sowie das von Juden kurdisch-irakischen Ursprungs untersucht, die als Nachkommen der zehn ins Exil geführten Nordstämme Israels gelten. Nach den Ergebnissen der Studie, die auf den Daten von 1321 Personen basiert, könnte die jüdische Bevölkerung in der Tat von nichtarabischen Gruppen Mesopotamiens abstammen – eine Gegend, aus der nach der Bibel Abraham, der Urvater der Israeliten, gekommen sein soll. Die enge Verwandtschaft zur palästinensischen Bevölkerung erklären die Wissenschaftler damit, daß der Großteil der palästinensischen Araber, Christen und Muslime, Nachkommen der jüdischen Bevölkerung im einstigen Palästina seien. Dagegen gebe es genetisch keine bemerkenswerte Verwandtschaft zu den umliegenden arabischen Bevölkerungen in Libanon und Syrien oder zu den Beduinen.
Zum eingescannten Zeitungsartikel der FAZ.

Aber auch Michael Wolffsohn zitiert in seinem Buch: Wem gehört das Heilige Land ?
Die Wurzel des Streits zwischen Juden und Arabern. Taschenbuchausgabe München 3. Auflage 2002, Seite 165.
Die israelische Zeitung Haaretz vom 09.05.2000, wonach die Tel-Aviver Biologin Bat-Scheva Bonna Tamir nach DNA-Analysen ermittelt hat, das die Palästinenser den Juden genetisch am ähnlichsten seien.


Nicht umsonst hatten die jüdischen Gelehrten im Talmud ein striktes Verbot der späteren Eroberung des Heiligen Landes verhängt.

Rabbi Arthur Hertzberg schreibt in seinem Buch “Wer ist Jude?”
Die unbarmherzige Eroberung des Gelobten Landes liegt weit, weit zurück. Sie war ein einmaliges Ereignis; es ist verboten etwas Ähnliches jemals zu wiederholen. Die Rabbiner des Talmud gelangten zu dieser Auffassung, indem sie festlegten, das ursprüngliche Gebot habe sich nur auf sieben Völker bezogen, und diese Stämme existieren seit langem nicht mehr. Maimonides ließ in seinem Codex des jüdischen religiösen Gesetzes an dieser Position keinen Zweifel; dort heißt es, dass alle Gebote über die sieben Völker nicht mehr in Kraft seien, weil ihr Gedächtnis heute verschüttet ist (Michna Torah; Yad Hachazakah, Die Gesetze von Königen, 15:4)

Arthur Hertzberg, München 2002, Wer ist Jude? Seite 41:

Die Eroberung von Palästina und die Gründung des Staates Israel war Unrecht und die dadurch bedingte Vertreibung der Urbevölkerung eine weitere Tragödie des gesamten jüdischen Volkes, denn selbst Gott hat in der Vorzeit alle Bewohner Palästinas dorthin geführt und geliebt, um sie später zum Volk der Juden zusammenzuführen. Der Prophet Amos lässt Gott sagen: Seid ihr mir nicht wie die Mohrensöhne, Söhne Jißraels?  ... Habe ich nicht Jißrael aus dem Land Ägypten heraufgebracht, und die Philister aus Kaftor ... ?

Amos 9:7; Übers. Buber/Rosenzweig zitiert nach Arthur Rosenberg, München 2002, Wer ist Jude? Seite 40.

So machte der Zionismus die moslemischen und christlichen Palästinenser zu Arabern, um sie gegen den Willen Gottes, der doch Ihnen ausschließlich dieses Land zugedacht hatte, zu Flüchtlingen und Vertriebenen.

Oder es wird alles versucht diese Nachrichten und Schlußfolgerungen zu unterdrücken. Siehe dazu ein Artikel aus dem Guardian. http://www.guardian.co.uk/world/2001/nov/25/medicalscience.genetics


Nach Schlomo Sand sind die heutigen Israelis, die aus Osteuropa stammen, aber überwiegend Nachkommen der früher zum jüdischen Glaubens übergetretenen Bevölkerung des Chasarenreiches, das von von 652 bis 1016 in der heutigen Ukraine und Rußland existierte und damals von Moskauer Rus als Staat vernichtet wurde. Mehr Informationen dazu auf dieser englischsprachigen Website: http://www.khazaria.com


http://www.bortch.com Jüdischer Kulturblog, benannt nach einer bekannten russischen Suppe aus Roter Bete. (10)
 

 

 

 

 

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