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jüdische Gene in Palästina

Nach übereinstimmenden Zeitungsberichten sind die Palästinenser die Nachkommen der ehemaligen jüdischen Bevölkerung des Heiligen Landes.

Deutlich dazu in Le Monde diplomatique Nr. 8652 vom 8.8.2008, Seite 3, 368 Dokumentation, von Schlomo Sand. Aus dem Französischen von Barbara Schaden:
Eine Minderheit unter den Judäern konvertierte im vierten Jahrhundert zum Christentum. Und nach der arabischen Eroberung im siebten Jahrhundert schloss sich die Mehrheit dem Islam an. Das war den meisten zionistischen Denkern durchaus bekannt: Noch 1929, im Jahr des großen Palästinenseraufstands, schreiben darüber Jitzchak Ben Zwi, der 1952 nach Ezer Weizmans Tod Israels zweiter Präsident wurde, und Staatsgründer David Ben Gurion. Beide erwähnen mehrfach, dass die in Palästina ansässigen Bauern die Nachfahren der Bewohner des antiken Judäa seien. (2)
2) Vgl. David Ben Gurion und Jitzchak Ben Zwi, "Eretz Jisroel in fergangenheit un gegenwart", New York 1918, und Jitzchak Ben Zwi, "Unsere Bevölkerung im Land" (auf Hebräisch), Warschau, Exekutivkomitee der Jugendunion und Jüdischer Nationalfonds, 1929. http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/08/08/a0028.text.name,askV1HFl5.n,1

Unter http://www.literatur-des-judentums.de ist der Originaltext in Hebräisch zu finden:
Ben-Guryon, Dawid: Eretz-Jisroel in fergangenheit un gegenwart - Niu-Jork : Poale Tzijon Palestina Komitet, 5668 [1907/08] [erschienen] 1918 - 510 Seiten.

Weitere publizistische Stimmen dazu: http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1346.html aus der jüdischen Zeitung.
http://www.kreuz.net/article.8407.html Katholische Nachrichten.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/966952.html Buchbesprechung Schlomo Sand in der israelischen Tageszeitung Haaretz auf englisch.


oder : Frankfurter Allgemeine Zeitung

Freitag, 23. November 2001, Nr. 273 / Seite 11

Juden und Palästinenser Genetisch verwandt

Jöb. JERUSALEM, 22. November.

Auch wenn Juden aus vielen hundert Ländern und allen Kontinenten heute die israelische Nation bilden, besteht zwischen ihnen doch eine enge genetische Verwandtschaft – wie auch zwischen Juden und Palästinensern. Zu diesem Schluß kommt eine Untersuchung von Arielle Oppenheim von der Hebräischen Universität in Jerusalem, an der auch deutsche und indische Wissenschaftler beteiligt waren. Dabei wurde vor allem das Genmaterial europäischer und orientalischer Juden sowie das von Juden kurdisch-irakischen Ursprungs untersucht, die als Nachkommen der zehn ins Exil geführten Nordstämme Israels gelten. Nach den Ergebnissen der Studie, die auf den Daten von 1321 Personen basiert, könnte die jüdische Bevölkerung in der Tat von nichtarabischen Gruppen Mesopotamiens abstammen – eine Gegend, aus der nach der Bibel Abraham, der Urvater der Israeliten, gekommen sein soll. Die enge Verwandtschaft zur palästinensischen Bevölkerung erklären die Wissenschaftler damit, daß der Großteil der palästinensischen Araber, Christen und Muslime, Nachkommen der jüdischen Bevölkerung im einstigen Palästina seien. Dagegen gebe es genetisch keine bemerkenswerte Verwandtschaft zu den umliegenden arabischen Bevölkerungen in Libanon und Syrien oder zu den Beduinen.
Zum eingescannten Zeitungsartikel der FAZ.

Aber auch Michael Wolffsohn zitiert in seinem Buch: Wem gehört das Heilige Land ?
Die Wurzel des Streits zwischen Juden und Arabern.
Taschenbuchausgabe München 3. Auflage 2002, Seite 165.
Die israelische Zeitung Haaretz vom 09.05.2000, wonach die Tel-Aviver Biologin Bat-Scheva Bonna Tamir nach DNA-Analysen ermittelt hat, das die Palästinenser den Juden genetisch am ähnlichsten seien.


Nicht umsonst hatten die jüdischen Gelehrten im Talmud ein striktes Verbot der späteren Eroberung des Heiligen Landes verhängt.

Rabbi Arthur Hertzberg schreibt in seinem Buch “Wer ist Jude?”

Die unbarmherzige Eroberung des Gelobten Landes liegt weit, weit zurück. Sie war ein einmaliges Ereignis; es ist verboten etwas Ähnliches jemals zu wiederholen. Die Rabbiner des Talmud gelangten zu dieser Auffassung, indem sie festlegten, das ursprüngliche Gebot habe sich nur auf sieben Völker bezogen, und diese Stämme existieren seit langem nicht mehr. Maimonides ließ in seinem Codex des jüdischen religiösen Gesetzes an dieser Position keinen Zweifel; dort heißt es, dass alle Gebote über die sieben Völker nicht mehr in Kraft seien, weil ihr Gedächtnis heute verschüttet ist (Michna Torah; Yad Hachazakah, Die Gesetze von Königen, 15:4)

Arthur Hertzberg, München 2002, Wer ist Jude? Seite 41:

Die Eroberung von Palästina und die Gründung des Staates Israel war Unrecht und die dadurch bedingte Vertreibung der Urbevölkerung eine weitere Tragödie des gesamten jüdischen Volkes, denn selbst Gott hat in der Vorzeit alle Bewohner Palästinas dorthin geführt und geliebt, um sie später zum Volk der Juden zusammenzuführen. Der Prophet Amos lässt Gott sagen: Seid ihr mir nicht wie die Mohrensöhne, Söhne Jißraels? ... Habe ich nicht Jißrael aus dem Land Ägypten heraufgebracht, und die Philister aus Kaftor ... ?

Amos 9:7; Übers. Buber/Rosenzweig zitiert nach Arthur Rosenberg, München 2002, Wer ist Jude? Seite 40.

So machte der Zionismus die moslemischen und christlichen Palästinenser zu Arabern, um sie gegen den Willen Gottes, der doch Ihnen ausschließlich dieses Land zugedacht hatte, zu Flüchtlingen und Vertriebenen.

Oder es wird alles versucht diese Nachrichten und Schlußfolgerungen zu unterdrücken. Siehe dazu ein Artikel aus dem Guardian. http://www.guardian.co.uk/world/2001/nov/25/medicalscience.genetics

















 



 

 

 

 

 

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